Pflicht: Digitaler Produktpass ab 2027
Erfülle mit PIM die Datenpflicht für den digitalen Produktpass
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In Kürze erklärt
Was ist der digitale Produktpass?
Der digitale Produktpass (DPP) stellt produktbezogene Informationen digital bereit, zum Beispiel zu Materialien, Nachhaltigkeit, Inhaltsstoffen, Reparatur, Wiederverwendung oder Recycling. Welche Angaben verpflichtend sind, wer darauf zugreifen darf und ab wann sie gelten, wird je Produktgruppe festgelegt. Erster verbindlicher Anwendungsfall ist der Batteriepass.
Ab 18.02.2027
Batteriepass wird Pflicht, u. a. für LMT-Batterien, Industriebatterien über 2 kWh und Traktionsbatterien für E-Fahrzeuge.
Ab 2027
Weitere Produktgruppen folgen über delegierte Rechtsakte der Ökodesign-Verordnung (ESPR), priorisiert u. a. Textilien oder Möbel jeweils mit eigener Übergangsfrist.
Betrifft dich das?
Fallen deine Produkte unter eine der betroffenen Produktgruppen, müssen die Angaben strukturiert, aktuell und nachvollziehbar vorliegen. Dabei hilft eine PIM Software...
Das Problem liegt in deinen Produktdaten
Ein Produktpass ist nur so verlässlich wie die Daten, aus denen er gespeist wird
Einen großen Teil der Informationen hast du wahrscheinlich schon. Sie liegen aber verteilt in Systemen, Dateien und Abteilungen. Genau das macht die Produktdaten zum Nadelöhr für den digitalen Produktpass.
PIM als DPP-GrundlageM
Dein PIM ist die Grundlage für den digitalen Produktpass
Mit dem PIM von 4ALLPORTAL führst du Produktinformationen aus ERP, Excel-Listen, Lieferantendaten und Ablagen wie SharePoint an einer Stelle zusammen. Technische Daten, Produktmerkmale, Dokumente, Übersetzungen und Medien ordnest du eindeutig Produkten, Varianten und Produktkategorien zu. Workflows, Rollen und Freigaben legen fest, wer Daten bearbeiten und prüfen darf und wann sie freigegeben sind.
So entsteht ein kontrollierter Produktdatenbestand, den du nicht nur für Websites, Händler oder Marktplätze nutzen kannst, sondern auch als Datenquelle für eine spätere DPP-Anwendung.
„Die Single Source of Truth vereinfacht die Kollaboration, spart Zeit, sichert aktuelle Daten, verbessert Transparenz, Effizienz und unterstützt mit granularer Suche und Freigabeworkflows.“
Vorbereitung mit PIM
In vier Schritten zur DPP-fähigen Datenbasis
Datenmodell
Welche Daten gehören in den digitalen Produktpass?
Welche Angaben du tatsächlich benötigst, hängt von deiner Produktgruppe und den dafür geltenden Vorgaben ab. Mit einem flexiblen PIM-Datenmodell bildest du unterschiedliche Datenarten strukturiert ab und erweiterst sie bei neuen Anforderungen.
Produktidentifikation
Produkt-ID, GTIN, Serien- oder Chargennummer, Hersteller, Produktname, Modellnummer, Produktkategorie.
Technische Informationen
Technische Eigenschaften, Abmessungen, Gewicht, Kapazität, Zellchemie, Leistungsdaten, Sicherheitshinweise.
Nachhaltigkeit
CO2-Fußabdruck, Recyclinganteil, Materialzusammensetzung, Reparierbarkeit.
Dokumente und Nachweise
Konformitätserklärungen, Zertifikate, Datenblätter, Anleitungen in allen Sprachversionen.
Aus der Praxis
Hersteller mit strukturierter Datenbasis
„Der automatisierte Upload via API und die klaren Relationen zwischen Original und Übersetzungen vereinfachen unseren globalen Dokumentenprozess.“
„Wir konnten die Metadaten für das Teekanne-DAM individuell anpassen. So kann jeder Nutzer gemäß seiner Rolle und Zugriffsrechte gezielt nach Daten suchen – eine gruppenweite Neuheit. “
„Wir haben 21 PIM-Module realisiert und Kernprozesse optimiert. Über 130.000 Assets, 400 Markenbilder und 4.500 Rezepte stehen produktbezogen jederzeit zur Verfügung.“
Einordnung
PIM und DPP-Umsetzung: wer was übernimmt
Das PIM sorgt dafür, dass DPP-relevante Angaben strukturiert, geprüft und freigegeben vorliegen, das ist die Datenbasis, auf der ein digitaler Produktpass aufbaut. Eine DPP-Software macht daraus den Pass am Produkt, mit Hosting, Datenträger wie QR-Code und Zugriffssteuerung. Das kann die Lösung von 4ALLPORTAL sein oder eine andere Software, die du bereits einsetzt.
4ALLPORTAL PIM
Die Datenbasis- Produktdaten, Dokumente und Medien zusammenführen
- Nach Kategorien und Datenmodellen strukturieren
- Qualität prüfen, Freigaben steuern
DPP-Umsetzung
Der Pass- Pass erzeugen und hosten
- Datenträger am Produkt, z. B. QR-Code
- Zugriffsrechte je Zielgruppe
- Anbindung an das EU-Register
FAQ
Häufige Fragen zum digitalen Produktpass
Verpflichtet sind Hersteller und Unternehmen, die Produkte in der EU auf den Markt bringen, für die ein delegierter Rechtsakt eine DPP-Pflicht festlegt. Zuerst betrifft das bestimmte Batterien.
Der Batteriepass gilt ab 18. Februar 2027. Für weitere Produktgruppen gelten eigene Fristen, die mit dem jeweiligen Rechtsakt festgelegt werden.
Je nach Produktgruppe z. B. Identifikation, technische Daten, Materialien, Nachhaltigkeitskennwerte, Dokumente sowie Angaben zu Reparatur und Recycling.
Vorgeschrieben ist es nicht. Ein PIM sorgt aber dafür, dass die Angaben zentral, strukturiert, geprüft und in allen Sprachen vorliegen, bevor sie in den Pass fließen.
4ALLPORTAL liefert die geprüfte Datenbasis und kann den Pass auch direkt selbst erzeugen und bereitstellen. Alternativ gibst du die Daten per Schnittstelle an eine andere DPP-Anwendung weiter.