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„Kurz gesagt hat uns die Modularität und Skalierbarkeit überzeugt, mit der man im System arbeiten kann. "
Siegfried SchneiderCMO, Red Dot Design
Erfahre, welche KPIs wirklich zählen, wie Markenbekanntheit entsteht und wie Unternehmen ihre Marke gezielt stärken und steuern.
Brand Awareness ist einer der meistgenannten Begriffe im Marketing. Gleichzeitig ist sie einer der am häufigsten falsch interpretierten. Viele Unternehmen investieren in Kampagnen, Content und Sichtbarkeit, ohne klar zu wissen, ob die Steigerung ihrer Markenbekanntheit tatsächlich gelingt. Genau hier trennt sich operative Aktivität von strategischem Markenmanagement. Wer Brand Awareness versteht, kann sie messen. Wer sie misst, kann gezielt steuern.
Der Begriff Brand steht dabei nicht nur für ein Logo oder einen Namen. Er beschreibt die öffentliche Wahrnehmung einer Marke und entscheidet darüber, ob potenzielle Kunden eine Marke überhaupt in Betracht ziehen.
Brand Awareness bezeichnet den Grad, zu dem eine Marke oder ein Produkt bei einer Zielgruppe bekannt ist. Die Markenbekanntheit bezeichnet also, ob Konsumenten und Verbraucher eine bestimmte Marke kennen, wiedererkennen oder spontan nennen können. Die Bekanntheit einer Marke beeinflusst direkt, ob Produkte oder Dienstleistungen wahrgenommen werden oder nicht.
Brand Awareness können Unternehmen nicht erzwingen. Sie entsteht über Zeit durch Wiederholung, Konsistenz und Relevanz. Genau deshalb ist die Messung so entscheidend.
Markenbewusstsein beschreibt, dass eine Marke im Kopf vorhanden ist. Markenbekanntheit misst, ob diese Marke auch korrekt benannt, erkannt oder der richtigen Produktkategorie zugeordnet werden kann. Markenbekanntheit misst also die Fähigkeit, eine Marke im Markt wiederzuerkennen und richtig einzuordnen. Eine Marke erkennen zu können ist ein zentraler Teil von sogenannter Brand Recognition. Dabei geht es nicht nur um Namen, sondern auch um visuell wahrnehmbare Elemente wie Farben oder Logos.
Hohe Brand Awareness sorgt dafür, dass eine Marke besser in Erinnerung bleibt. Sie beeinflusst Kaufentscheidungen, stärkt das Vertrauen der Konsumenten, den Bekanntheitsgrad einer Marke und zahlt langfristig auf den Erfolg einer Marke ein. Marken mit hoher Brand Awareness werden häufiger gewählt, selbst wenn Produkte vergleichbar sind. An dieser Stelle entsteht Brand Equity. Wenn eine Marke nicht nur bekannt ist, sondern wofür sie steht klar vermittelt, steigt ihr Markenwert messbar und es .
Brand Awareness ist kein einzelner Wert. Die Marktforschung unterscheidet mehrere Formen, die unterschiedliche Aussagen ermöglichen.
Die ungestützte Markenbekanntheit zeigt, ob Befragte eine bestimmte Marke erinnern können, ohne Hinweise zu erhalten. Wird eine Marke spontan genannt, spricht man von Unaided Recall. Top of Mind beschreibt die Marke, die als erstes genannt wird. Ungestützte Werte gelten als besonders aussagekräftig, weil sie echte mentale Verfügbarkeit abbilden. Wird der Markenname genannt spricht man von Brand Recall. Wer eine Marke erinnern kann hat sie mental verankert.
Die gestützte Markenbekanntheit misst, ob eine Marke erkannt wird, wenn sie gezeigt wird. Zum Beispiel durch ein Logo oder einen Markennamen. Brand Recognition spielt vor allem in gesättigten Märkten eine Rolle, in denen viele bekannte Marken um Aufmerksamkeit konkurrieren.
Die Breite der Markenbekanntheit beschreibt, wie viele Personen innerhalb einer Branche oder Produktkategorie eine Marke kennen. Entscheidend ist dabei auch, ob Befragte die Marke der richtigen Produktkategorie zuordnen. Nur dann entfaltet Bekanntheit ihre Wirkung.
Brand Awareness messen bedeutet, Wahrnehmung strukturiert zu erfassen. Die Messung der Brand Awareness erfolgt in der Regel über Marktforschung und standardisierte Umfragen.
Am Anfang steht reine Wahrnehmung. Eine Marke taucht erstmals im Blickfeld auf und wird grob eingeordnet. In dieser Phase entscheidet sich, ob sie überhaupt abgespeichert wird oder sofort wieder verschwindet. Sichtbarkeit allein reicht hier nicht aus. Ohne klare Zuordnung zu einer Branche oder Produktkategorie bleibt die Erinnerung schwach.
Gerade neue oder wachsende Marken unterschätzen diesen Punkt. Wer nicht klar kommuniziert, wofür die Marke steht, verschenkt Aufmerksamkeit. Die Folge: Die Marke wird zwar gesehen, aber nicht behalten.
Erinnerung entsteht durch Wiederholung. Je häufiger eine Marke in vergleichbarem Kontext auftaucht, desto stabiler verankert sie sich im Gedächtnis. Dabei geht es nicht um Lautstärke, sondern um Konsistenz. Wiedererkennbare Gestaltung, gleichbleibende Botschaften und ein konsistenter Auftritt sorgen dafür, dass eine Marke schneller eingeordnet wird.
In dieser Phase trennt sich kurzfristige Aufmerksamkeit von nachhaltiger Markenwirkung. Einzelne Kampagnen können Peaks erzeugen. Langfristige Wiederholung sorgt dafür, dass eine Marke verlässlich präsent bleibt.
Mit zunehmender Bekanntheit steigen die Erwartungen. Menschen entwickeln ein Gefühl dafür, was sie von einer Marke erwarten können. Genau hier wird Konsistenz entscheidend. Abweichungen im Auftritt, widersprüchliche Aussagen oder wechselnde Bildwelten irritieren und schwächen die Wirkung.
Marken, die über längere Zeit konsistent auftreten, wirken glaubwürdiger. Diese Glaubwürdigkeit ist die Basis für Vertrauen. Sie senkt die Hürde zur Auswahl und beeinflusst Entscheidungen auch dann, wenn mehrere vergleichbare Angebote existieren.
Brand Awareness ist kein Zustand, der einmal erreicht und dann abgehakt wird. Sie verändert sich ständig. Neue Wettbewerber treten auf, Märkte verschieben sich, Erwartungen ändern sich. Ohne kontinuierliche Pflege verliert selbst eine bekannte Marke an Relevanz.
Für Unternehmen bedeutet das: Markenarbeit braucht klare Prozesse, Verantwortlichkeiten und saubere Grundlagen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass jede Maßnahme auf bestehende Wahrnehmung einzahlt, statt sie zu verwässern.
Markenbekanntheit steigern ist kein Zufallsprodukt. Es ist das Ergebnis klarer Prozesse. Content Marketing trägt zur Bekanntheit bei, wenn Inhalte konsistent sind und zur Marke passen. Branding sorgt dafür, dass eine Marke visuell wiedererkannt wird und besser in Erinnerung bleibt.
Marke steigern bedeutet Wiederholung. Nur wer konsistent kommuniziert, kann die Marke im Markt verankern. Inkonsistenz schwächt jede Steigerung. Brand Awareness gesteigert allein reicht nicht. Erst über wiederholte positive Berührungspunkte entsteht Marke vertrauen. Daraus entwickeln sich langfristige Beziehungen und das Vertrauen der Konsumenten.
Viele Unternehmen messen falsch oder zu oberflächlich. Die Messung braucht Vergleich über Zeit und Zielgruppen hinweg.
Ein einzelner Wert sagt wenig aus. Ohne konsistente Methodik lässt sich keine Steigerung valide bewerten.
Marken scheitern oft nicht an Strategie, sondern an Umsetzung. Unterschiedliche Logos, uneinheitlicher Content und veraltete Dateien schaden dem Markenimage. Markenbekanntheit bezeichnet dann zwar Sichtbarkeit, aber keine Klarheit.
Ein zentrales System für Markenmanagement sorgt dafür, dass Marken konsistent ausgespielt werden. Inhalte, Logos und Materialien sind auffindbar und freigegeben. Das hilft Unternehmen, den Bekanntheitsgrad ihrer Marke gezielt zu steuern und Fehler zu vermeiden. 4ALLPORTAL unterstützt genau diesen Ansatz als zentrale Plattform für Marken, Content und Daten.
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Brand Awareness beschreibt, wie bekannt eine bestimmte Marke bei potenziellen Kunden ist.
Über standardisierte Umfragen und Marktforschung.
Weil sie entscheidet, ob eine Marke überhaupt wahrgenommen wird.
Es prägt die Wahrnehmung der Marke und beeinflusst Vertrauen und Kaufentscheidung.
Brand Awareness ist kein Bauchgefühl. Sie misst die Fähigkeit einer Marke, im Kopf der Zielgruppe präsent zu sein. Unternehmen, die Brand Awareness messen, verstehen ihre Position im Markt. Unternehmen, die sie konsistent steuern, bauen Markenwert, Share of Market und langfristig sogar Share of Soul auf. Ohne Struktur bleibt Bekanntheit Zufall. Mit klaren Prozessen wird sie zum strategischen Erfolgsfaktor.
Sarah Beeke Joachim
Head of Sales Development and Marketing
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