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„Kurz gesagt hat uns die Modularität und Skalierbarkeit überzeugt, mit der man im System arbeiten kann. "
Siegfried SchneiderCMO, Red Dot Design
Erfahre, wie du einen Brand Guide Schritt für Schritt erstellst. Mit starken Markenbeispielen, typischen Fehlern und konkreten DAM Use Cases.
Ein starker Auftritt entsteht nicht zufällig. Er entsteht durch Klarheit. Genau hier setzt ein sauber ausgearbeiteter Brand Guide an. Ohne ihn entstehen im Alltag endlose Rückfragen, widersprüchliche Designs und Unsicherheit bei internen Teams sowie externen Partnern. Das kostet Zeit, Geld und vor allem Vertrauen in die Brand.
Ein guter Brand Guide sorgt dafür, dass Entscheidungen nicht jedes Mal neu getroffen werden müssen. Er schafft Orientierung, reduziert Reibung und macht Markenführung skalierbar. Wer Wachstum ernst nimmt, kommt an klaren Guidelines nicht vorbei.
Ein Brand Guide, synonymisch auch Brand Guidelines, ist keine lose Sammlung von Regeln. Er ist die verbindliche Grundlage für alle, die mit der Brand arbeiten. Ob Marketing, Vertrieb, Agenturen oder Partner. Er sorgt dafür, dass the brand überall gleich wahrgenommen wird.
Brand Guides bündeln alle zentralen Entscheidungen zur Markenführung an einem Ort. Sie machen sichtbar, wie eine Marke aussieht, klingt und sich verhält. Damit wird aus einer Idee eine konsistente Markenidentität.
Bevor du beginnst, visuelle oder sprachliche Regeln festzulegen, musst du verstehen, wofür deine Brand steht. Ohne dieses Fundament bleibt jeder Guide oberflächlich.
Jede Brand braucht eine klare Haltung. Wofür steht sie, wofür nicht? Diese Entscheidungen beeinflussen jede Design- und Kommunikationsentscheidung. Eine klare Brand Identity entsteht nur, wenn diese Fragen beantwortet sind.
Ein Brand Guide richtet sich nicht nur nach außen. Er muss intern funktionieren. Unterschiedliche Teams nutzen ihn in unterschiedlichen Situationen. Diese Realität muss berücksichtigt werden, sonst bleibt der Guide theoretisch.
Bevor wir in die Schritte gehen, lohnt sich ein Blick auf Brands, die zeigen, wie es richtig geht. Diese Beispiele machen deutlich, was eine funktionierende Guideline auszeichnet, denn gut umgesetzte Brand Guides erkennt man daran, dass sie nicht erklären wollen, was eine Marke ist, sondern zeigen, wie sie im Alltag funktioniert.
Airbnb ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Der Brand Guide der Marke geht weit über klassische Designregeln hinaus. Er beschreibt nicht nur Farben, Typografie und das Logo, sondern übersetzt den Markenkern konsequent in Verhalten, Bildsprache und Sprache. Die visuelle Identität ist eng mit dem Gedanken von Nähe und Zugehörigkeit verknüpft. Bilder zeigen echte Situationen statt inszenierter Perfektion.
Die Guidelines erklären sehr klar, welche Motive genutzt werden dürfen und welche nicht zur Brand passen. Gleichzeitig gibt es konkrete Textbeispiele, die zeigen, wie Airbnb spricht und wie eben nicht. Dadurch können interne Teams und externe Partner Inhalte erstellen, die sofort zur Brand passen, ohne ständig Rückfragen stellen zu müssen.
Spotify verfolgt einen anderen Ansatz, der ebenfalls sehr konsequent umgesetzt ist. Der Brand Guide ist darauf ausgelegt, maximale kreative Freiheit zu ermöglichen, ohne die Wiedererkennbarkeit zu verlieren. Farben, Typografie und Layouts sind klar definiert, aber bewusst modular gedacht. Der Guide erklärt sehr genau, welche Elemente fix sind und wo Spielräume existieren.
Besonders auffällig ist die detaillierte Regelung von Motion und Animation. Spotify definiert, wie sich grafische Elemente bewegen dürfen, wie Übergänge aussehen und welches Tempo zur Brand passt. Dadurch wirkt die visuelle Identität auch in digitalen und bewegten Formaten konsistent. Selbst stark variierende Kampagnen lassen sich sofort der Marke zuordnen.
Die visuelle Identität ist oft der erste Kontaktpunkt mit the brand. Deshalb braucht sie klare Regeln.
Branding endet nicht beim Design. Sprache prägt Wahrnehmung genauso stark.
Ein Guide ist nur dann erfolgreich, wenn er im Tagesgeschäft genutzt wird.
Ein Brand Guide ist kein einmaliges Projekt. Er ist ein lebendes System.
Spätestens hier wird klar, warum ein Brand Guide allein nicht ausreicht. Er braucht ein System, das ihn im Alltag unterstützt. Genau hier kommt Digital Asset Management ins Spiel.
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Ein DAM macht Brand Guides erst wirklich nutzbar. Alle Brand Assets liegen zentral an einem Ort und sind eindeutig freigegeben. Teams greifen dadurch immer auf aktuelle Logos, Vorlagen und Templates zu, ohne nachzufragen oder Dateien doppelt zu pflegen.
Gleichzeitig lassen sich Zugriffsrechte gezielt steuern, sodass interne Nutzer und externe Partner nur das sehen, was für sie relevant ist. Änderungen an Brand Guidelines oder Design Manuals werden versioniert und nachvollziehbar dokumentiert.
So bleibt die Markenführung über Kanäle, Länder und Märkte hinweg konsistent. Regeln werden nicht nur definiert, sondern im Alltag zuverlässig umgesetzt.
Viele Brand Guides scheitern daran, dass sie zu abstrakt bleiben. Sie erklären Prinzipien, zeigen aber kaum, wie diese im Alltag angewendet werden sollen. Ohne konkrete Beispiele fehlt Teams die Sicherheit, Entscheidungen eigenständig zu treffen.
Hinzu kommt, dass Brand Guidelines oft nicht zentral verfügbar sind. Existieren mehrere Versionen in unterschiedlichen Ordnern, arbeiten Teams zwangsläufig mit veralteten Informationen. Das erzeugt Unsicherheit und bremst Prozesse.
Auch fehlende klare Anwendungsregeln sind ein häufiger Stolperstein. Wenn nicht definiert ist, wie die Brand in typischen Situationen eingesetzt wird, entstehen Interpretationsspielräume. Die Folge ist eine inkonsistente Markenwahrnehmung.
Schließlich verlieren viele Guides an Wirkung, weil sie nicht gepflegt werden. Brands entwickeln sich weiter. Bleiben Guidelines statisch, verlieren sie schnell ihre Relevanz und werden im Alltag ignoriert.
Visuelle Regeln, sprachliche Leitlinien und konkrete Anwendungsbeispiele.
So detailliert wie nötig. So einfach wie möglich.
Klare Zuständigkeiten sind Pflicht. Ohne sie veraltet der Guide.
Regelmäßig. Mindestens bei strategischen Änderungen der Brand.
Ein Brand Guide ist mehr als ein Dokument. Er ist das Fundament für konsistente Markenführung. Erst in Kombination mit einem zentralen System wie einem DAM wird er wirklich wirksam. Wer seine Brand ernsthaft steuern will, braucht beides. Struktur und Umsetzung an einem Ort.
Sarah Beeke Joachim
Head of Sales Development and Marketing
Eat your own dogfood – wir setzen das 4ALLPORTAL für unsere eigenen Marketing- und Vertriebsprozesse ein und arbeiten täglich an neuen Best Practices.