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„Kurz gesagt hat uns die Modularität und Skalierbarkeit überzeugt, mit der man im System arbeiten kann. "
Siegfried SchneiderCMO, Red Dot Design
Wann ist die Zeit für ein Rebranding gekommen? Erfahre, wie bekannte Marken ihre Marke strategisch neu ausgerichtet haben.
Veränderung ist für jede Marke kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Märkte, Zielgruppen und Erwartungen entwickeln sich schneller als viele Unternehmen denken. Für einige reicht ein kleines Redesign, doch oft braucht es mehr: ein erfolgreiches Rebranding. Nicht allein neues Design oder ein modernes Logo, sondern eine Neuausrichtung der gesamten Identität.
Praxisbeispiele helfen dir, typische Fehler zu vermeiden, strategisch zu denken und Entscheidungen fundiert zu treffen. In diesem Artikel zeigen wir dir, wann ein Rebrand sinnvoll ist, welche Schritte dazugehören und wie sechs weltweit bekannte Marken diesen Prozess erfolgreich umgesetzt haben.
Ein Rebranding ist mehr als nur ein neues Logo oder eine hübsche Farbpalette. Es ist eine bewusste Neuausrichtung der Marke mit dem Ziel, Wahrnehmung, Positionierung und Identität neu zu definieren. Dabei können visuelle Elemente, strategische Ausrichtung, Ansprache der Zielgruppe und interne Kommunikation gleichermaßen betroffen sein.
Branding umfasst den gesamten Aufbau und die Pflege einer Marke. Es geht um Werte, Versprechen, Kommunikation und Wahrnehmung. Redesign hingegen bezieht sich in der Regel auf Design-Elemente wie Logo, Farbpalette und grafische Erscheinung. Ein Rebranding vereint beides: Es beginnt strategisch und endet im grafischen Auftritt. Ein reines Redesign ist also kein Rebranding, sondern ein Teil davon.
Ein Rebranding ist sinnvoll, wenn deine Marke an Relevanz verliert, die Zielgruppen sich verändern oder neue konzeptionelle Ziele anstehen. Es geht nicht um einen kurzfristigen Trend, sondern um substanzielle Anpassung.
Ein häufiger Grund für ein Rebranding ist ein Vertrauensverlust, wenn Produkte oder Kommunikation nicht mehr zur Erwartung der Zielgruppe passen. Auch Fusionen, internationale Expansion oder technologische Veränderungen können einen Neuanfang nötig machen. In jedem Fall sollte der Auslöser klar definiert werden, bevor Ressourcen investiert werden, um die Marke zu überarbeiten.
Ein strukturiertes Vorgehen ist entscheidend. Ohne Plan verliert ein Rebranding schnell an Wirkung. Zuerst musst du verstehen, wie deine Marke intern und extern wahrgenommen wird. Welche Werte stehen im Fokus? Wie sehen Kunden dich im Vergleich zu Wettbewerbern? Welche Erwartungen hat deine Zielgruppe? Ohne diese Analyse baust du dein Rebrand auf Sand.
Auf Basis der Analyse entwickelst du eine neue Markenstrategie. Hier werden Kernwerte, Positionierung und kommunikative Ziele definiert. Diese Phase ist pure Strategie: Sie beantwortet die Frage, wer du bist und wohin du willst.
Jetzt kommt die Ästhetik: Logo, Farbpalette, Typografie, Bildsprache und Corporate Design. Doch Achtung: Ohne strategischen Unterbau bleibt Design oberflächlich. Visuelle Elemente müssen die Markenstrategie widerspiegeln und verstärken.
Ein Rebranding betrifft alle Bereiche deiner Organisation. Interne Teams müssen den neuen Auftritt verstehen und leben bevor er extern kommuniziert wird. Eine klare, konsistente Marketing-Botschaft über alle Kanäle ist entscheidend für Glaubwürdigkeit und Erfolg.
Nike hat bei vielen Rebrandings den Fokus nicht auf ein neues Logo gelegt, sondern auf eine Schärfung des Markenversprechens und der Marketingstrategie. Die Marke steht für Leistung, Motivation und Selbstüberwindung. Diese Werte ziehen sich durch Marketing, Design und Produkterlebnisse. Nike hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass eine durchdachte Markenführung nicht allein Design ist. Die Klarheit schafft Vertrauen, Wiedererkennung und eine starke Bindung zur Zielgruppe.
Coca-Cola ist ein Paradebeispiel für kontinuierliche Rebrandings. Die Marke hat ihr ikonisches Logo nie vollständig ersetzt, sondern über Jahrzehnte sanft weiterentwickelt. Farbpalette, Verpackungsdesign und Werbesprache wurden regelmäßig modernisiert, um mit veränderten Erwartungen der Zielgruppe und Marktanteilen Schritt zu halten. Dieses Beispiel beweist, dass ein Rebranding nicht automatisch ein radikaler Bruch sein muss. Stattdessen kann eine evolutionäre Strategie starke Marken langfristig stabil halten.
Apple ist eines der bekanntesten Rebranding-Beispiele. In den frühen 2000er-Jahren hat Apple den Fokus vom reinen Computer-Hersteller auf das gesamte Markenerlebnis erweitert. Produkte wie der iPod, später iPhone und iPad veränderten nicht nur das Design, sondern die Wahrnehmung der Marke. Apple wurde zu einer Symbolmarke für Innovation, Qualität und Lifestyle. Das neue Branding war dabei nicht nur visuell, sondern zielgerichtet durchdacht: Eine klare Positionierung als Premium-Anbieter mit emotionaler Kundenbindung. Dieses Beispiel zeigt, wie Rebranding eine Marke über Kategorien hinweg neu definieren kann.
McDonald’s hat über die Jahre gelernt, dass ein bloßes Logo nicht reicht. Mit dem erfolgreichen Rebranding ging eine Modernisierung der gesamten Kommunikation einher. Der Fokus wanderte von einfacher Fast-Food-Wahrnehmung hin zu Themen wie Qualität, Nachhaltigkeit und frischen Zutaten. Zusätzlich wurden die Farben und das Erscheinungsbild vereinheitlicht. Restaurants erhielten moderne Designs, digitale Kanäle wurden neu ausgerichtet und die Corporate Identity klarer positioniert. McDonald’s hat gezeigt: Ein Rebranding kann der Marke helfen, sich vom angestaubten Image zu lösen, ohne ihre Identität aufzugeben.
Volkswagen hatte in der Vergangenheit mit einem schweren Imageverlust zu kämpfen. Das Rebranding setzte an mehreren Ebenen an: Strategisch durch Fokus auf Nachhaltigkeit und Elektromobilität. Ästhetisch durch ein neues Logo und reduzierte grafische Sprache. Intern wurde die Marke neu verankert, extern klarer kommuniziert. Ergebnis: Volkswagen hat sich als moderne Mobilitätsmarke positioniert. Diese Optimierung zeigt, dass ein strategischer Prozess auch ein Instrument zur Rückgewinnung von Vertrauen sein kann.
Google hat sein Logo und Corporate Design bewusst vereinfacht, um der wachsenden Produktwelt gerecht zu werden und nicht an Sichtbarkeit zu verlieren. Durch reduzierte Formen und klare Farben wurde ein konsistentes Branding über alle Plattformen hinweg möglich. Die strategische Entscheidung hinter diesem Rebranding war Skalierbarkeit: Eine Marke, die auf Milliarden Geräten täglich präsent ist, braucht ein flexibles, leicht adaptierbares Erscheinungsbild, das sich dennoch gut abheben kann. So bleibt das Markenbild konsistent und erweiterbar zugleich.
Alle erfolgreichen Beispiele zeigen bestimmte Gemeinsamkeiten: Sie beginnen strategisch. Sie verstehen die Marke als Ganzes. Design und Logo folgen der Strategie, sie führen sie nicht an. Konsistenz über alle Berührungspunkte hinweg ist entscheidend – von digital bis physisch. Eine klare Positionierung und ein erneuertes, konsistentes Markenimage verbinden Kunden emotional mit der Marke. Und sie haben Prozesse, um Änderungen kontrolliert einzuführen.
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Häufiger Fehler Nummer eins: Fokus nur auf das Logo. Viele Unternehmen betrachten ein Rebranding als rein design-technische Übung. Ohne strategische Analyse, klare Ziele oder Verständnis der Zielgruppe bleibt es wirkungslos. Fehlende interne Kommunikation führt zu Inkonsistenzen im Markenerlebnis. Rebranding ohne definiertes Markenimage produziert am Ende nur ein neues Erscheinungsbild ohne Wirkung.
Ein zentraler Erfolgsfaktor ist Kontrolle über deine Markenassets. Hier kommt Digital Asset Management ins Spiel – ein System, das alle digitalen Ressourcen wie Logo, Design-Elemente, Farbpalette, Corporate Design und Inhalte zentral speichert, versioniert und zugänglich macht. Ohne solche zentrale Steuerung verliert ein Rebranding schnell an Konsistenz. Unterschiedliche Versionen von Branding-Elementen im Marketing oder auf Partnerseiten führen zu Verwirrung und schwächen das Markenimage.
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Ein Digital Asset Management (DAM) speichert alle Markenassets an einem Ort, verwaltet Zugriffsrechte und stellt sicher, dass Teams weltweit mit den aktuellen Designs und Markenrichtlinien arbeiten. Genehmigungsprozesse, Versionierung und klare Strukturen helfen, Rebrandings sauber zu implementieren und konsistent zu halten. Besonders wenn viele Abteilungen oder externe Partner involviert sind, bringt ein DAM Ordnung in kreative Prozesse.
Die Kosten variieren stark und hängen von Umfang, Agentur, interner Kapazität und Zielsetzung ab. Eine kleine visuelle Überarbeitung kann in einem Mittelstandsunternehmen deutlich günstiger sein als ein strategisches Rebranding mit globalem Rollout. Wichtiger als ein fixer Preis ist die klare Definition der Ziele und des Budgets bevor du startest.
Es kann Wochen bis Monate dauern, oft sogar länger. Die Analysephase allein kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen, gefolgt von Strategiearbeit, visueller Umsetzung und interner Abstimmung. Je größer das Unternehmen und je mehr Kanäle betroffen sind, desto länger dauert der Prozess. Planung und Ausführung bedürfen Zeit für Tests, Feedback und Iteration.
Eine Umpositionierung ist dann sinnvoll, wenn deine Marke nicht mehr zur strategischen Ausrichtung passt, Wettbewerbsnachteile entstehen oder die Zielgruppe sich verändert hat. Es ist nicht notwendig, nur weil der Mitbewerber es macht. Entscheidend ist, dass du Klarheit darüber hast, was du erreichen willst und warum ein neues Branding mehr Wirkung erzeugt als ein simples Redesign.
Die Entscheidung hängt von deinen Ressourcen und Kompetenzen ab. Interne Teams kennen die Marke meist besser, externe Agenturen bringen frische Perspektive und Erfahrung mit. Oft ist eine Kombination sinnvoll: interne Steuerung und externe Expertise zur Umsetzung. Wichtig ist, dass alle Beteiligten die Ziele der Marke verstehen und gemeinsam auf ein konsistentes Ergebnis hinarbeiten.
Ein Rebranding ist ein strategisches Werkzeug für Marken, die relevant bleiben wollen. Es verbindet Analyse, Strategie, visuelle Umsetzung und konsistente Kommunikation. Die besten Praxisbeispiele zeigen, dass Rebranding kein Zufall, sondern ein strukturierter Prozess ist. Gepaart mit modernen Tools wie Digital Asset Management kannst du sicherstellen, dass dein Markenauftritt über alle Kanäle hinweg stark, einheitlich und zukunftsfähig bleibt.
Sarah Beeke Joachim
Head of Sales Development and Marketing
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