Mehr Effizienz, weniger Aufwand – entdecke die KI-Funktionen für DAM & PIM.
Entdecke, wie die Plattform euer Wachstum fördert und mit minimalem Aufwand nahtlose Erlebnisse für Kunden und Partner in eurem Use Case liefert.
„Kurz gesagt hat uns die Modularität und Skalierbarkeit überzeugt, mit der man im System arbeiten kann. "
Siegfried Schneider CMO, Red Dot Design
Maschinensicherheit schützt Mitarbeiter, reduziert Haftungsrisiken und sichert die CE-Kennzeichnung. Erfahre, welche Anforderungen die neue EU-Maschinenverordnung stellt und wie du Sicherheitslücken frühzeitig vermeidest.
Die Anforderungen an die Maschinensicherheit steigen kontinuierlich. Neue Technologien, vernetzte Systeme und Industrie 4.0 schaffen enorme Chancen. Gleichzeitig entstehen neue Risiken, die Unternehmen nicht ignorieren dürfen.
Schon kleine Sicherheitslücken können schwerwiegende Folgen haben. Produktionsausfälle, Personenschäden oder Probleme bei Kennzeichnungen verursachen hohe Kosten und rechtliche Risiken.
Besonders Hersteller im Maschinenbau stehen deshalb vor der Herausforderung, technische Innovation und Sicherheit miteinander zu verbinden. Wer frühzeitig die richtigen Prozesse etabliert, schafft die Grundlage für sichere Produkte und nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Maschinensicherheit umfasst alle technischen, organisatorischen und konstruktiven Maßnahmen, die Risiken für Menschen, Umwelt und Sachwerte während des gesamten Lebenszyklus einer Maschine minimieren. Das Ziel besteht darin, die Sicherheit von Maschinen sicherzustellen und die grundlegenden Sicherheitsanforderungen während der Entwicklung, des Betriebs und der Wartung einzuhalten.
Der Bereich der Maschinensicherheit betrifft weit mehr als die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Unternehmen schützen damit ihre Mitarbeiter, ihre Investitionen und ihre Reputation. Die Sicherheit für Maschinen beeinflusst maßgeblich die Ausfallzeiten, minimiert Haftungsrisiken und unterstützt die Produktsicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Zudem verlangen Kunden, Behörden und Zertifizierungsstellen zunehmend Nachweise über den aktuellen Stand der Technik. Wer hier frühzeitig handelt, verschafft sich Wettbewerbsvorteile.
Über viele Jahre bildete die Maschinenrichtlinie den rechtlichen Rahmen für das Inverkehrbringen von Maschinen innerhalb Europas. Bekannt ist sie vielen Unternehmen auch unter der Abkürzung MVO.
Mit der Einführung der Maschinenverordnung erfolgt nun ein grundlegender Wandel. Die neue Verordnung ersetzt die bisherige Richtlinie und schafft europaweit einheitliche Vorgaben ohne nationale Umsetzungsspielräume.
Die neue EU-Verordnung bringt zahlreiche Anpassungen mit sich. Besonders digitale Technologien, vernetzte Systeme und künstliche Intelligenz werden stärker berücksichtigt. Hier werden neue Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen für Hersteller und weitere Wirtschaftsakteure definiert.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Inverkehrbringen von Maschinen sowie der Frage, wann eine wesentliche Änderung dazu führt, dass ein Betreiber zum Hersteller wird. Es gilt eine Übergangsfrist von 42 Monaten. Unternehmen sollten diese Zeit nutzen, um ihre Prozesse frühzeitig anzupassen. Die MVO stellt sicher, dass Betreiber von Maschinen auch künftig den aktuellen Anforderungen entsprechen und dass den Handelshemmnissen innerhalb Europas entgegengewirkt wird.
Vermeide teure Fehler bei neuen EU-Vorschriften: Erfahre, was sich ab 2027 ändert, welche Anforderungen gelten und wie du deine Prozesse rechtssicher aufstellst.
Eine Gefahrenbewertung bildet die Grundlage jeder sicheren Entwicklung. Die DIN EN ISO 12100 beschreibt die Vorgehensweise zur Identifikation, Bewertung und Reduzierung von Gefährdungen. Gleichzeitig gilt die ISO 12100 als zentrale Sicherheitsgrundnorm.
Die Norm definiert ein dreistufiges Verfahren:
Die DIN EN ISO 12100 hilft Unternehmen dabei, Risiken systematisch zu erfassen und geeignete Lösungen abzuleiten.
Nach der Analyse folgt die Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen. Dazu gehören beispielsweise trennende Schutzeinrichtungen, Verriegelungen oder sicherheitsbezogene Steuerungsfunktionen. Welche Art von Schutzeinrichtungen erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Gefährdungsbeurteilung ab. Ziel ist stets die Entwicklung einer sicheren Maschine, die auch beim regulären Gebrauch ein hohes Sicherheitsniveau bietet.
Das Thema befasst sich mit sicherheitsbezogenen Steuerungsfunktionen. Dabei geht es um Systeme, die gefährliche Zustände erkennen und automatisch reagieren. Beispiele sind Not-Halt-Funktionen, Lichtschranken oder sichere Geschwindigkeitsüberwachungen. Besonders bei modernen Maschinen und Anlagen gewinnt die funktionale Sicherheit zunehmend an Bedeutung.
In diesem Bereich spielen mehrere Normen eine zentrale Rolle.
Die ISO 13849 sowie die EN ISO 13849 definieren Anforderungen an sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen. Ergänzend dazu existiert die IEC 62061, die auf internationalen IEC-Standards basiert. Diese Normen unterstützen Unternehmen dabei, Safety-Funktionen nachweisbar und sicherheitstechnisch korrekt auszulegen.
Wer sich rund um die Maschinensicherheit bewegt, stößt auf zahlreiche Normen. Die wichtigsten internationalen Regelwerke lassen sich in drei Gruppen einteilen:
Während Sicherheitsgrundnormen allgemeine Anforderungen definieren, behandeln spezialisierte B-Normen einen Sicherheitsaspekt. C-Normen enthalten produktspezifische Anforderungen und detaillierte Sicherheitsanforderungen für bestimmte Maschinentypen.
Normen und Richtlinien unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung gesetzlicher Anforderungen. Dabei handelt es sich häufig um europäische Normen, die den aktuellen technischen Stand widerspiegeln.
Richtlinien und Verordnungen sowie Empfehlungen bilden gemeinsam den regulatorischen Rahmen. Viele Verordnungen sowie Empfehlungen in Form harmonisierter Standards erleichtern den Nachweis der Konformität. Empfehlungen in Form von Normen helfen dabei, Produkte richtlinienkonform zu entwickeln und die grundlegenden Sicherheitsanforderungen zuverlässig einzuhalten.
Viele Probleme entstehen bereits während der Entwicklungsphase. Unvollständige Konstruktionsunterlagen, fehlende Nachweise oder veraltete Dokumentationen können erhebliche Risiken verursachen. Auch die Betriebsanleitung spielt eine entscheidende Rolle. Gleiches gilt für digitale Betriebsanleitungen, die künftig stärker berücksichtigt werden.
Für die CE-Kennzeichnung müssen sämtliche Nachweise vollständig dokumentiert sein. Dazu gehören unter anderem die EG-Konformitätserklärung sowie alle relevanten technischen Unterlagen. Jeder Konstrukteur sollte deshalb die Dokumentationspflichten von Beginn an berücksichtigen.
Besondere Aufmerksamkeit erfordern Systeme, die hydraulisch oder pneumatisch betrieben werden. Hier bestehen häufig zusätzliche Risiken durch Druckverluste, Leckagen oder unkontrollierte Bewegungen. Anlagenbauer müssen deshalb produktspezifischen Anforderungen sowie geltende DIN- und EN-Standards sorgfältig berücksichtigen.
Maschinensicherheit endet nicht bei der Entwicklung. Im Alltag müssen Dokumente, Prüfberichte, Zertifikate und Freigaben jederzeit verfügbar sein. Gerade bei Änderungen oder Audits führt eine dezentrale Ablage schnell zu Problemen.
Unternehmen benötigen deshalb eine zentrale Informationsbasis, die den aktuellen Stand der Technik nachvollziehbar dokumentiert. Arbeitshilfen, technische Nachweise und Sicherheitsdokumente sollten jederzeit versioniert und revisionssicher verfügbar sein.
Viele Hersteller verwalten technische Dokumentationen, Zertifikate, Bilder und Produktinformationen noch verteilt auf Netzlaufwerken oder in verschiedenen Systemen. Dadurch entstehen Informationssilos, Versionskonflikte und unnötige Risiken.
Hier kann eine zentrale Plattform wie 4ALLPORTAL unterstützen. Als Kombination aus DAM und PIM ermöglicht die Lösung die zentrale Verwaltung von Produktinformationen, Dokumenten und digitalen Assets in einer Single Source of Truth.
Unternehmen behalten dadurch den Überblick über Freigaben, technische Dokumentationen und CE-relevante Inhalte. Gleichzeitig verbessert sich die Datenqualität und die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung, Qualitätssicherung und Vertrieb.
Maschinensicherheit umfasst alle Maßnahmen, die Gefährdungen durch eine Maschine reduzieren oder verhindern. Dazu gehören konstruktive, technische und organisatorische Lösungen.
Die bisherige Maschinenrichtlinie wird durch eine europaweit unmittelbar geltende Verordnung ersetzt. Neue Anforderungen betreffen insbesondere Digitalisierung, Cybersecurity und vernetzte Systeme.
Sie identifiziert Gefahren und definiert geeignete Maßnahmen zur Risikominderung. Sie ist Voraussetzung für die Konformitätsbewertung und die CE-Kennzeichnung.
Sie beschreibt die sichere Ausführung sicherheitsbezogener Funktionen innerhalb einer Steuerung. Ziel ist es, gefährliche Zustände automatisch zu erkennen und zu verhindern.
Zu den wichtigsten Normen zählen die DIN EN ISO 12100, die ISO 13849 sowie die IEC 62061. Sie bilden die Grundlage für die Entwicklung sicherer Maschinen.
Maschinensicherheit ist kein einzelner Projektschritt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Unternehmen müssen technische Entwicklungen, neue rechtliche Vorgaben und steigende Sicherheitsanforderungen gleichermaßen berücksichtigen.
Wer Risiken frühzeitig bewertet, die relevanten Normen konsequent anwendet und Dokumentationen zentral verwaltet, schafft die Basis für sichere und rechtskonforme Produkte.
Gerade vor dem Hintergrund der neuen EU-Verordnungen und zunehmender Digitalisierung lohnt es sich, bestehende Prozesse kritisch zu prüfen und auf Zukunftsfähigkeit auszurichten. Unternehmen, die heute investieren, reduzieren Risiken und schaffen die Grundlage für maximale Maschinensicherheit.
Dominic Vieregge
Director Service Operations
Das 4ALLPORTAL ist ein echtes Kraftpaket und erleichtert die tägliche Arbeit Ihrer Mitarbeiter. Ich zeige Ihnen, wie Sie dieses Potenzial auch in Ihrem Unternehmen umsetzen.