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„Kurz gesagt hat uns die Modularität und Skalierbarkeit überzeugt, mit der man im System arbeiten kann. "
Siegfried Schneider CMO, Red Dot Design
Vermeide teure Fehler bei der neuen Maschinenverordnung: Erfahre, was sich ab 2027 ändert, welche Anforderungen gelten und wie du deine Prozesse rechtssicher aufstellst.
Du entwickelst, produzierst oder vertreibst Maschinen. Dann betrifft dich die Maschinenverordnung direkt. Und zwar früher als viele denken.
Seit Juni 2023 bereits veröffentlicht: Die Verordnung (EU) 2023/1230 ist gemäß der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ab dem 20. Januar 2027 für das Inverkehrbringen von Maschinen anzuwenden und ersetzt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.
Das Problem: Viele Unternehmen arbeiten noch mit alten Prozessen. Und genau hier entstehen Risiken. Falsche Dokumentation, fehlende Nachweise oder unklare Verantwortlichkeiten können schnell teuer werden.
Die Maschinenverordnung (kurz: MVO) ist ein verbindliches Regelwerk der Europäischen Union für die Maschinensicherheit sowie dazugehörigen Produkte.
Sie wurde im Juni 2023 über Maschinen vom Europäischen Parlament und dem Rat verabschiedet und im Juli 2023 veröffentlicht. Ziel ist es, die Sicherheit von Maschinen auf den aktuellen Stand der Technik anzupassen und neue Risiken besser abzudecken. Dazu gehören zum Beispiel Themen wie datenbasierte Systeme, Hard- und Software, autonome Maschinen und künstliche Intelligenz. Die Verordnung gilt unmittelbar in der gesamten EU. Das bedeutet: Sie ist direkt anwendbar und muss nicht erst in nationales Recht umgesetzt werden.
Die Maschinenverordnung betrifft viele Branchen. Überall dort, wo Maschinen entwickelt, verändert oder bereitgestellt werden, greifen die neuen Vorschriften. Besonders relevant ist sie für:
Die Richtlinie wird ab dem 20. Januar 2027 in Verkehr gebracht. Der Stichtag ist entscheidend: Alle Maschinenprodukte, die ab diesem Zeitpunkt in den Vertrieb gebracht werden, müssen die Anforderungen der Verordnung erfüllen.
Das bedeutet konkret, dass Entwicklung, Dokumentation und Konformität angepasst werden und bestehende Prozesse überprüft werden müssen. Außerdem müssen auch Hersteller sicherstellen, dass alle Vorgaben eingehalten werden.
Wichtig: Maschinen, die vor diesem Datum bereitgestellt wurden, fallen noch unter die bisherigen Regelungen. Für neue Produkte gilt jedoch klar: Die neue Verordnung wird zum Maßstab.
Die neue europäische Maschinenverordnung bringt einige entscheidende Anpassungen mit sich. Viele davon betreffen nicht nur Technik, sondern vor allem Prozesse.
Hersteller müssen nachweisen können, dass die Maschine den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen entspricht.
Dazu gehören die technische Dokumentation und das jeweilige Konformitätsbewertungsverfahren. Außerdem sind je nach Produkt die Konformitätserklärung und die CE-Kennzeichnung erforderlich.
Das Gesetz der Durchführung der Verordnung reagiert auf Entwicklungen wie autonome Maschinen und künstliche Intelligenz.
Das führt zu neuen Anforderungen an Cybersecurity, Software-Updates und Sicherheit bei allen Schnittstellen. Auch Eingriffe in Hard- und Software werden stärker reguliert.
Ein zentraler Unterschied der Änderung: Die Betriebsanleitung muss nicht mehr zwingend in Papierform mitgeliefert werden. Das klingt zunächst nach einer reinen Erleichterung. Weniger Druckkosten. Schnellere Updates. Einfachere Verteilung.
In der Praxis entsteht jedoch ein neuer Anspruch: Du musst sicherstellen, dass die Dokumentation jederzeit verfügbar, vollständig und eindeutig zugeordnet ist.
Konkret bedeutet das:
Hinzu kommt ein wichtiger Punkt: Auf Anfrage muss sie weiterhin in Papierform vorgelegt werden können.
Beispiel aus der Praxis:Ein Unternehmen stellt seine Betriebsanleitungen ausschließlich online bereit. Nach einem Update wird eine neue Version hochgeladen. Die alte Version wird überschrieben.
Problem:Ein Kunde arbeitet noch mit der alten Maschine und benötigt genau diese Version der Anleitung. Sie ist nicht mehr verfügbar.
Folge:Fehlende Nachvollziehbarkeit. Risiko bei Haftungsfragen.
Genau hier zeigt sich: Digitalisierte Dokumentation spart Aufwand. Aber nur, wenn sie sauber organisiert ist. Denn je mehr Dokumente computerbasiert angereichert werden, desto wichtiger wird eine klare Struktur im Umgang mit diesen Daten.
Das Konformitätsbewertungsverfahren wird erweitert. Besonders bei risikoreichen Maschinen aus Anhang III gelten strengere Prüfungen.
Dazu gehören erweiterte Prüfpflichten, Einbindung externer Stellen und die vollständige und korrekt dokumentierte EU-Konformitätserklärung.
Viele Unternehmen unterschätzen die Auswirkungen der neuen MVO. Die größten Risiken entstehen nicht durch Technik. Sie entstehen durch falsche Prozesse.
Hier sind die vier häufigsten Fehler. Und warum sie dich im Ernstfall richtig Zeit und Geld kosten.
Viele Unternehmen arbeiten weiterhin nach Logiken der bisherigen Maschinenrichtlinie.
Das Problem: die neuen Anforderungen der Maschinenverordnung, vor allem bei Dokumentation und Verantwortlichkeiten.
Beispiel:Ein Maschinenbauer nutzt bestehende Vorlagen für die Konformitätserklärung. Diese decken jedoch neue Anforderungen der Verordnung nicht vollständig ab. Bei einer Prüfung fehlen relevante Angaben.
Folge:Die Maschine darf nicht eingeführt werden. Projekte verzögern sich.
Die Konformitätserklärung ist ein zentrales Dokument. Trotzdem wird sie oft unterschätzt.
Typische Probleme sind unter anderem, wenn mehrere Versionen im Umlauf sind, Angaben teilweise oder vollständig fehlen oder unauffindbar sind, oder wenn keine klare Zuordnung zu Maschinen ersichtlich ist.
Beispiel:Die Entwicklungsabteilung arbeitet mit einer älteren Version der EU-Konformitätserklärung. Der Vertrieb nutzt bereits eine aktualisierte Version. Beide werden parallel verwendet.
Folge:Inkonsistente Daten. Im schlimmsten Fall wird eine falsche Version verwendet.
Die Europäische Kommission verlangt klare Nachweise. Diese müssen vollständig und jederzeit verfügbar sein. In der Realität sieht es oft so aus: Dokumente liegen in verschiedenen Systemen, dabei sind Dateien nicht versioniert und die Freigaben nicht nachvollziehbar.
Beispiel:Eine Marktüberwachungsbehörde fordert Unterlagen zu einer Maschine an. Die Dokumente sind auf mehrere Abteilungen verteilt. Es dauert Tage, alles zusammenzustellen.
Folge:Zeitverlust. Unsicherheit. Im schlimmsten Fall Zweifel und gar Verlust an Vertrauen und Markenreputation.
Die Neuerungen beinhalten klare Anforderungen. Dazu gehören Cybersecurity, Software-Änderungen und die elektronische Bereitstellung von Dokumenten
Beispiel:Ein Unternehmen stellt die Betriebsanleitung online bereit. Es gibt jedoch keine klare Struktur, welche Version aktuell ist oder wer Zugriff hat.
Folge:Fehlende Nachvollziehbarkeit. Risiko bei Prüfungen.
Der größte Hebel liegt nicht in einzelnen Dokumenten. Er liegt in deinen Prozessen.
Zuerst brauchst du Klarheit darüber, welche Maschinen und dazugehörigen Produkte betroffen sind. Gerade bei unvollständigen Maschinen oder Sicherheitsbauteilen lohnt sich ein genauer Blick in den Anhang.
Danach wird es entscheidend: Deine Dokumentation.
Technische Unterlagen, Konformitätserklärungen, Anhänge und Nachweise müssen sauber organisiert sein. Und vor allem: schnell auffindbar.
Ebenso wichtig ist das Konformitätsbewertungsverfahren. Es muss klar definiert sein und im Unternehmen einheitlich umgesetzt werden.
Spätestens hier wird deutlich, warum viele Unternehmen ins Straucheln geraten.
Denn je mehr Daten entstehen, desto schwieriger wird es, den Überblick zu behalten.
Mit der Verordnung steigen die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und Dokumentation massiv.
Gleichzeitig wächst die Menge an Daten: technische Dokumente, Versionen von Dateien, Freigaben, Nachweise für Konformität… Ohne klare Struktur entsteht Chaos.
Und genau das bestätigen auch Unternehmen aus der Praxis. Viele berichten, dass fehlende zentrale Ablagen zu Unsicherheit, Doppelarbeit und Fehlern führen.
Das Risiko: Du verlierst Zeit. Und im schlimmsten Fall die Konformität.
Ein DAM-System ist eine Software, mit der du alle deine Dateien zentral verwaltest. Das bedeutet:Alle Bilder, Dokumente, technischen Unterlagen und Nachweise liegen an einem Ort.
Warum ist das relevant für die Maschinenverordnung?
Du musst jederzeit nachweisen, welche Version gültig ist, welche zugehörigen Dokumente freigegeben sind und wo welche Daten verwendet wurden.
Mit einer zentralen Lösung vermeidest du genau die Probleme, die oben beschrieben wurden.
Du findest jede Datei in Sekunden. Du arbeitest mit klaren Versionen. Und du stellst sicher, dass alle Beteiligten auf dem gleichen Stand sind.
Eine Plattform wie 4ALLPORTAL geht noch einen Schritt weiter: Sie verbindet Content, Produktinformationen und Stammdaten in einem System. Das sorgt für klare Prozesse und weniger Abstimmungsaufwand. Gerade bei komplexen Anforderungen der MVO wird das schnell zum entscheidenden Vorteil.
Die Maschinenverordnung ist ein EU-weites Regelwerk für die Sicherheit von Maschinen und deren Inverkehrbringen. Die Maschinenrichtlinie wird durch die neue Verordnung abgelöst.
Sie gilt ab dem 20. Januar 2027.
Die Maschinenrichtlinie wird durch die neue Verordnung abgelöst.
Alle Maschinenprodukte sowie unvollständige Maschinen und Sicherheitsbauteile.
Verstöße können dazu führen, dass Maschinen nicht in Verkehr gebracht werden dürfen oder vom Markt genommen werden müssen.
Die Maschinenverordnung bringt mehr als nur neue Vorschriften. Sie verändert, wie du mit Maschinen, Daten und Prozessen arbeitest.
Ab Januar 2027 wird sie verbindlich anzuwenden sein. Wer bis dahin nicht vorbereitet ist, riskiert Verzögerungen beim Inverkehrbringen, unnötige Kosten und vielseitige Probleme.
Die größten Herausforderungen liegen nicht in einzelnen Anforderungen. Sie liegen in der Umsetzung im Alltag: saubere Dokumentation, klare Prozesse und verlässliche Daten.
Genau hier trennt sich der Unterschied zwischen reiner Pflichterfüllung und echtem Fortschritt.
Wenn du frühzeitig Strukturen schaffst, reduzierst du Aufwand, vermeidest Fehler und gewinnst Geschwindigkeit.
Und genau dafür brauchst du vor allem eines: Ordnung in deinen Daten. Eine zentrale Lösung wie 4ALLPORTAL hilft dir, genau das umzusetzen. Du behältst den Überblick und arbeitest mit verlässlichen Informationen. Die Maschinenverordnung ist deine Chance, Prozesse effizienter und sicherer zu gestalten.
Dominic Vieregge
Director Service Operations
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