history Aktualisiert am 21.05.2026 timer 5 Min Inhaltsverzeichnis Definition: Was ist ein PIM? Ein Product Information Management dient zur zentralen Verwaltung und Organisation von Produktinformationen. Also allen Informationen, die zur internen Organisation und Referenzierung sowie zu Marketing- und Vertriebszwecken benötigt werden. Genauso können damit vollständige Produktdatensätze inkl. Produktbildern, Zeichnungen und Datenblättern multilingual in die verschiedensten Ausgabekanäle ausgespielt werden. Dadurch wird die Effizienz in der Verwaltung gesteigert und die Qualität der Daten sichergestellt. Die Vorteile von PIM-Software auf einen Blick: Zeit- und Kostenersparnis Prozesse verkürzen Gewährleistet Aktualität Ein zentraler Datenpool Ein unschlagbares Duo Mit dieser Checkliste lernst du, wie du die Vorteile von PIM für dein DAM und deinen Berufsalltag optimal nutzen kannst und wie du auch anspruchsvolle Produkt-Workflows abbilden kannst. 1. Doppelte Datenhaltung ❌ Oftmals werden Produktinformationen in Excel-Tabellen organisiert, was nicht nur eine potenzielle Fehlerquelle darstellt, sondern auch zu einer doppelten Datenhaltung führt. Zusätzlich zur Excel-Challenge kann sich die doppelte Datenhaltung auch in den Metadaten von Bildern manifestieren. Beispielsweise könnte die gleiche Artikelnummer sowohl am Bild im DAM, als auch im Produktblatt in Excel auftauchen. Dies sorgt für Verwirrung und verschwendet wertvolle Zeit. ✅ Die Implementierung eines PIM-Systems zur zentralen Verwaltung von Produktdatensätzen gewährleistet Echtzeit-Synchronisation, Versionskontrolle und klares Rollenmanagement. Somit werden widersprüchliche und doppelte Informationen bei der Datenpflege ausgeklammert. 2. Such- und Filterprobleme ❌ Ein Mitarbeiter im Marketing sucht digitale Assets für eine Produktkampagne. Das Finden der Inhalte verkompliziert sich jedoch, da keine spezifischen Produktmerkmale in einem DAM vorzufinden sind. ✅ Mit dem PIM können spezifische Produktmerkmale gepflegt und mit dem DAM-System verknüpft werden. Mithilfe individueller Suchfilter findest du die richtigen Produktinformationen sekundenschnell. Somit sind alle relevanten Informationen zentral in einem System gepflegt. 3. Manuelle Verknüpfung von Produktfotos und -informationen ❌ Es wird ein neues Produkt eingeführt. Als DAM-Nutzer muss manuell sichergestellt werden, dass die Assets mit den entsprechenden Produktinformationen verbunden sind – aufwendig und kompliziert. Denn ein DAM verfügt nicht über eine automatische Integration der spezifischen Informationen. ✅ Die Implementierung eines PIM gewährleistet eine zuverlässige Verknüpfung der Assets des neuen Produkts mit den relevanten Informationen. Dies reduziert Aufwand und vereinfacht die Prozesse, da alles in einem System integriert ist, im Gegensatz zu zwei verschiedenen Lösungen. Aufwand reduzieren und noch besser im Team arbeiten 4. Multichannel-Marketing und Lizenzrechte ❌ Ein Grafikdesigner verwendet ein Bild aus dem DAM für eine Marketingbroschüre, ohne jedoch zu wissen, dass es sich um ein veraltetes Produktbild handelt. Sind dann ebenfalls die Nutzungsrechte unklar, zieht sich der Prozess unnötig in die Länge. Müssen länderspezifische Anforderungen berücksichtigt werden, wird es nochmals komplizierter. ✅ Durch eine automatische Synchronisation zwischen DAM und PIM kann sichergestellt werden, dass Produktbilder, im Falle einer Änderung, immer automatisch aktualisiert werden. Außerdem sind die Nutzungsrechte transparent und direkt einsehbar für jeden. Dies minimiert das Risiko von veralteten Bildern in Marketingmaterialien. 5. Eingeschränkte Möglichkeiten zur Personalisierung ❌ Der E-Commerce-Manager möchte personalisierte Produktseiten erstellen. Es kann jedoch schwierig sein, relevante digitale Assets basierend auf individuellen Produktmerkmalen zu identifizieren, da diese Informationen in einem DAM-System fehlen. ✅ Das PIM-System eignet sich optimal, um individuelle Produktmerkmale im DAM-System zu integrieren. Dadurch kann der E-Commerce-Manager problemlos personalisierte Produktseiten erstellen, da alle relevanten digitalen Assets mit den entsprechenden individuellen Produktinformationen verknüpft sind und leicht identifiziert werden können. 6. Fehlende zentrale Ausgabequelle ❌ Die gleichzeitige Nutzung verschiedener Systeme wie Excel, SAP oder Salesforce zur Pflege von Produktinformationen führt zu Chaos. Dazu kommt, dass keine Genauigkeit gewährleistet ist. Manuelle Koordination zwischen verschiedenen Plattformen, führt zu Zeitverlust und erschwert die Personalisierung, wie auch die Nutzung und Dokumentation von Produktinformationen. ✅ Die Essenz eines zentralen Datenpools durch PIM, geht über die reine Konsolidierung von Informationen hinaus. Es schafft einen Dreh- und Angelpunkt für sämtliche Produktinformationen und Bilder im Unternehmen. Dieser zentrale Datenpool dient als Single Point of Truth, wo alle relevanten Daten in Echtzeit verwaltet und aktualisiert werden. Die 11 häufigsten Fehler bei der Auswahl von PIM- Systemen Wie Sie die perfekte PIM-Lösung für Ihr Unternehmen finden und Fehler vermeiden. Die Kombination aus DAM und PIM, ergibt eine umfassende Lösung für die täglichen Herausforderungen der Datenhaltung. PIM adressiert erfolgreich die Defizite, die ein DAM allein nicht bewältigen kann. Durch PIM in Verbindung mit DAM optimierst du deine Arbeitsweise, reduzierst manuellen Aufwand, minimierst widersprüchliche Informationen und Dopplungen. Dazu wird das Finden nach digitalen Assets rasant verbessert, eine konsistente Markenkommunikation wird gefördert und die Aktualität der Daten sichergestellt. Die Synergie zwischen PIM und DAM trägt dazu bei, die Qualität, Konsistenz und Effizienz bei der Verwaltung digitaler Assets zu steigern. Ein PIM optimiert die Verwaltung von Metadaten, erleichtert die Pflege spezifischer Produktmerkmale. Dadurch steigerst du die Effizienz und Konsistenz in der Informationsverwaltung. Zudem bietet ein PIM klare Einblicke in datenbezogene Regeln, was die Kontrolle und Nutzung erleichtert. Für DAM-Nutzer bedeutet dies eine nahtlose Integration und ein zentrales System, in dem alle Daten gepflegt werden, wodurch Arbeitsprozesse optimiert und die Qualität der digitalen Inhalte gesteigert wird. Kurz um: Zeitersparnis in allen Bereichen, vereinfachte Workflows, eine optimale Kommunikation mit Partnern und Mitarbeitern und du verfügst über eine zentrale Datenquelle. Was this article helpful? Yes No Thank you for your feedback! arrow_back Back to main overview Daniel Wündisch Digital Solution Advisor Täglich spreche ich mit Marketing- und Produktteams, die genau wissen, was nicht funktioniert, aber nicht, wo sie anfangen sollen. Bevor wir über Software reden, reden wir über diese Anforderungen, denn es gibt kein "One size fits all". Let's connect!
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